Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

29

„Jetzt bleiben mir nur das junge Ehepaar Brouſ⸗ ſaillon... und der Major Krauteberg übrig.“

„Ach, ſetzen Sie den Major neben mich den Major laſſe ich mir gefallen, er iſt immer ſo lie⸗ venswürdig, ſo galant.. ein wahrer Ritter gegen⸗ über von den Damen.“

„Aber. der Major.. er kommt freilich viel in Geſellſchaft, ſonſt wüßte ich aber nicht, welchen Nu⸗ tzen wir uns von ihm verſprechen könnte, und..

„Ich will den Major oder Herrn Roguet, richten Sie es ein wie Sie wollen, ich nehme jedoch nur den Einen oder den Andern zum Nachbarn meiner Rechten an.“

Herr St. Godibert iſt ſehr in Verlegenheit, er weiß nicht, welcher von den K* Perſonen er die Ehre erweiſen ſoll, ſie ne ſeine Gemahlin zu ſetzen. Die Tafel iſt jetzt vollſtändig gedeckt; man hat nur noch die Karten auf die Plätze zu legen, und man muß ſich entſcheiden, denn die Stunde naht, wo die Geſellſchaft ankommen wird. Um ein Ende zu machen und ſich dann vollends anziehen zu kön⸗ nen, will der Hausherr eben den Namen des Ma⸗ jors auf die rechte Seite von ſeiner Frau legen, als ein unerwarteter Knall, dem alsbald eine ſchäumende Beſprengung folgt, die im Nu einen Theil des Ti⸗ ſches und der davorſtehenden Perſonen anfeuchtet, die ganze Scene verändert.

Seit mehreren Minuten hatte Franz eine jener Flaſchen zur Hand genommen, deren mit Blei über⸗ zogener Kork und Hals ſeine Neugierde beſonders