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ben oder ihre Tochter iſt todtkrank, ſo würde er la⸗ ₰ chen; ach, das iſt ein köſtliches Temperament! und 7 abgeſehen davon, iſt er wahlfähiger Wähler in ſei⸗
nem Orte.“
„Wo iſt ſein Ort?“
„Ich weiß es nicht, meine Theure, aber kurz, es. gibt einen Ort, wo eine Anzahl Stimmen auf ihn gefallen ſind, um ihn zum Deputirten zu wählen und die Sache hing nur noch an einem Faden. Wenn Herr Soufflat nur noch zehn Stimmen mehr gehabt hätte, würde er ernannt worden ſein; aber es ſcheint, daß nicht mehr als ſechs Wähler im Bezirk waren Herr Doguin hat mich von dieſer Angelegenheit in Kenntniß geſetzt.“
„Ganz gut, aber ſetzen Sie Herrn Soufflat nicht an meine Seite, er iſt zu lebhaft, zu unruhig, er ſpielt mit ſeinem Meſſer, ſeiner Gabel; thut, als ob er den Teller fallen laſſe, wenn man ihm dieſen hin⸗ reicht... alles Das langweilt mich. kurz, dieſer Herr iſt mir zu ſpaßhaft.“
„So will ich Herrn Villarſec neben Dich ſetzen, das iſt ein gebildeter Mann.. ein Mann, der ſich «ausgezeichnet zu benehmen weiß und außerdem ein ₰ ehemaliger Attaché bei einer Geſandtſchaft in China, glaub' ich. der die ganze Welt durchreist, Neger und rohe Diamanten mit ſich gebracht hat et hat Minen entdeckt und iſt ungeheuer reich.“
„Ich widerſpreche durchaus nicht, aber er iſt zu ernſthaft! Dieſer Herr lacht nie, er ſieht immer ſo düſter aus, daß mir das Eſſen vergeht.“


