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ſeiner giftigen Zunge haben!... geben Sie es nur zu, geſtehen Sie es doch!“
Frau St. Godibert hatte vollkommen Recht. Ihr Mann war bloß deßhalb gegen den Vetter Brouillard artig, weil er ihn fürchtete und wußte, daß er im Stande ſein würde, ihn vor aller Welt Gogo zu heißen. Wäre Herr Brouillard einer jener guten, wohlwollenden Menſchen geweſen, wie man ſie zu⸗ weilen trifft, ſo hätte man ohne Zweifel weit weni⸗ ger Rückſicht gegen ihn beobachtet.
In Folge deſſen wäre es ſomit ein Vortheil bös⸗ artig zu ſein, da in der Welt Gunſtbezeugungen, Belohnungen, Stellen, Ehren und Huldigungen weit öfter Denen gezollt werden, die man fürchtet, als Denen, die man ſchätzt. Wir wollen hoffen, daß die Letzteren in ihrem Herzen und ihrem Gewiſſen eine Entſchädigung für die Gleichgültigkeit der Menge und die Ungerechtigkeit Derer, welche mit Austheilung der Belohnungen beauftragt ſind, finden werden.
„Jedenfalls,“ fährt Madame St. Godibert fort, „hoffe ich, daß Sie Herrn Brouillard nicht neben mich ſetzen; ich will ihn nicht.“
„Sei beruhigt, Angelika, Du ſollſt ihn nicht haben. Julian, haben Sie die ſechs Namen auf⸗ geſchrieben?“
„Ja, Vater.“
„Ah! jetzt Ihren Vetter Friedrich, Herr Derneſty, Herr und Madame Marmodin, Herr Roquet, das macht bereits elf.“
„Und wo ſind die Gurken, Herr St. Godibert?


