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„Ich glaube nicht, Mutter.“
„O, er muß von Rang, er muß wenigſtens Che⸗ valier ſein. Es gibt Leute, die ein Incognito über ihren Adel beobachten, um nicht genöthigt zu ſein, ein Haus zu machen. Ach, wenn ich eine Tochter hätte, ſo wünſchte ich ihr einen ſolchen Gatten, nicht wahr, Bibi?“
Bibi, der ſich gerade im Speiſeſaal und zunächſt vei Mamſelle Fifine zu ſchaffen machte, eilt ſchnell von dieſer weg und antwortet:„Ich bin ganz dieſer Anſicht, Angelika; wenn nur die Gluthpfannen nicht wieder auf der Tafel ausgehen wie das letzte Mal. Man glaubt das Eſſen warm zu bekommen und die Speiſen ſind kalt; das iſt ſehr unangenehm. Franz, was machet Ihr dort unten?“
„Ich mache die Flaſchen auf.“
„Entpfropfet doch nicht ſo viel zum Voraus, wozu denn? Ihr habt eine wahre Wuth, die Flaſchen zu entſtöpſeln... was ſoll das heißen? Wartet doch, vis ich es Euch befehle.“
„Mein Herr, es fehlt noch eine auf den Tiſch, Mamſelle Fifine hat es eben geſagt.“
„Das ſei aber die letzte.“
„Ja, mein Sohn,“ fährt die dicke Dame ſich immer noch beſpiegelnd fort,„Herr Derneſty iſt ein junger Mann, der Ihnen als Muſter dienen ſollte. Ich meine, Sie kommen nicht mehr ſo viel mit ihm zu⸗ ſammen wie früher, warum das?“
„Entſchuldigen Sie, Mutter, ich konnte bloß Der⸗ neſty nicht beſuchen während er in England war.“


