Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Mein Gott, Vater, erzürnen Sie ſich nicht; ich erinnere mich jetzt, daß man ſie darauf ſchreibt... ja, ja, man ſchreibt ſie darauf.

Biſt Du Deiner Sache gewiß?

Ja, mein Vater, ich entſinne mich, daß es das 1 letzte Mal, als ich bei dem Grafen Cornihoff zu Mittag ſpeiste, auch der Fall war.

Der Graf Cornihoff!.. der Teufel, das muß eine vornehme Perſon ſein! ſagt Herr St. Godibert, ſeinen Sohn freundlicher betrachtend.Du kommſt zu Grafen Cornihoff und ſagſt es uns nicht?

Ach, durch Zufall, Vater! Derneſty kennt dieſen ruſſiſchen Edelmann und hat mich bei ihm einge⸗ führt.

Du hätteſt uns dieſen Herrn auch bringen ſollenz ich würde ihn zum Diner eingeladen und mir ge⸗ ſchmeichelt haben, wenn mir ein ruſſiſcher Graf die Ehre erzeigt hätte, bei mir zu ſpeiſen.

Er hätte nicht kommen können, Vater; er iſt bereits wieder nach St. Petersburg abgereist.

Das thut mir leid; aber Herr Derneſty wird hoffentlich kommen; er iſt von ſeiner Reiſe nach 3 England zurückgekehrt, nicht wahr?

Ja o, er kommt ſicher.

Das iſt ebenfalls ein junger Mann von ausge⸗ zeichneten noblen Manieren und einer hinreißenden Beredtſamkeit.

Ja, ſagt Madame St. Godibert, ſich in einem Spiegel betrachend,ja, Herr Derneſty iſt ein ſehr gebildeter Mann. iſt er nicht Marquis?