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Haare ſo rund geſchoren ſind, wie die eines Salat⸗ händlers.
Mamſelle Fifine, das iſt der Name der Kammer⸗ zofe, hat zehn Mal den Kreis in dem Zimmer herum gemacht, bis Franz, ſo heißt der Bediente, nur einen Teller auf den Tiſch geſtellt hat.
Da rennt, läuft, ſtürzt Herr St. Godibert halb angekleidet unter ſeinen Leuten herum, ſieht was ge⸗ ſchieht, ertheilt ſeine Befehle, gibt den Nebenplatten, Flaſchen und Salzbüchſen einen andern Platz und findet bei all' dem noch häufig Zeit, ſich Mamſelle Fifine zu nähern, ſie zu kneifen und die hübſchen Formen, die unter ihrem Röckchen den Takt ſchlagen, zu betaſten.
Außer ihm zeigt ſich auch Madame St. Godibert, die dicke Frau, die einer Beduinin gleicht, bisweilen, ſchreitet bloß mit einem Schnürleib und einer Maſſe Unterröcke bekleidet durch die Zimmer und ſchreit während ſie ihre beiden Arme über die nackte Bruſt kreuzt:„Seht nicht nach mir!.. Was für ein Kleid ſoll ich anziehen, Herzchen?. was für ein Kleid? Lch, großer Gott, welche Verlegenheit! Ach, Sie können mir nie einen Rath geben... Sie laſſen mich eine Stunde in der Ungewißheit zubringen, ohne Mit⸗ leid mit meiner Lage zu haben. Sprechen Sie, Herr St. Godibert... was rathen Sie mir? Mein Atlaß⸗ kleid macht ſo dick, das Pou⸗de⸗ſoin ſieht ſo eitel aus, mein mit Gold durchwirktes ach, das wäre ſchön!“ „Meiner Treu', Angelikg, wie wäre es, wenn Du


