Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„So, er hai ſich ertappen laſſen?.. Ach, das alte Vieh!“

„Das iſt nicht Dein erſter Verſuch. Vor acht Ta⸗ gen hat man allen Zink von einem Hauſe in der Blancs⸗Manteauxſtraße entwendet. Warſt Du der

Dieb?⸗

„Ja.“

„Was haſt Du mit dem Zink gemacht?“

„Ich habe ihn verkauft.“

„Und was thateſt Du mit dem Geld.“

„Ich habe davon gelebt.“

„In den Steinbrüchen, unter den Hügeln von St. Chaumont.“

„Und was triebſt Du bei Tage?“

„Hm! ich ging in den Aſſiſenhof, um den Ver⸗ handlungen zuzuhören; man muß doch auch ſein Recht kennen lernen.“

Die Patrouille nimmt dieſen Beſucher des Juſtiz⸗ palaſtes mit ſich. In einer Seitenſtraße ſieht ſie auf einem Eckſtein Etwas vor einem Hauſe liegen. Es ſcheint von fern ein Kothhaufen zu ſein, aber die Wache läßt ſich nicht täuſchen. Einer der Offizianten nähert ſich und ſtößt die Maſſe mit dem Fuße; dieſe ſtöhnt und richtet ſich auf: es iſt ein Mann.

„He! was macht Ihr da?“

„Hm! was gibts?

„Was macht Ihr da?.. antwortet doch!“

„Iyr ſeht es ja, ich ſchlafe.“

„Man darf bei Racht nicht auf der Straße ſchlafen.“