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zu hintergehen, wenn ſie von ihr erwiſcht werden. Eine der gewöhnlichſten iſt, ſich betrunken zu ftellen, zu thun, als ob man von Dieben geſchlagen worden wäre oder an Entkräftung litte.. Aber die graue Patrouille iſt ſehr ungläubig; ſie führt Alle, die ſich nicht gehörig auszuweiſen wiſſen, auf die Präfektur.
Sie iſt auch den Miethsleuten, die während der Racht ausziehen wollen und ihre Effekten zum Fen⸗ ſter hinauswerfen, wo ſie einige Freunde aufheben und weiterſchaffen, damit die Erſtern vor Tag fort können, ohne den Hauszins bezahlt zu haben, ſehr widerwärtig.
Es iſt beinahe zwei Uhr Morgens; die Straßen von Paris ſind verlaſſen; die graue Patrouille macht ihre Runde. Ein ſchlecht gekleideter Mann ſchleicht ſich im Schatten durch die Tempelſtraße hin; der Mann hat einen ziemlich großen Sack auf dem Rücken, der ſehr ſchwer ſcheint, denn er iſt von Zeit zu Zeit genöthigt, ſtill zu ſtehen, um ihn von einer Achſel auf die andere zu nehmen; indeſſen ſtrengt er ſich an, ſeine Schritte zu beſchleunigen, und will eben in die Gravilliardſtraße einbiegen, als er ſich plötzlich von Männern umringt ſieht. er hofft, es werden Kameraden ſein.. aber er bebt zuſammen, denn er erkennt die graue Patrouille.
Der Commandant hält ihn an.
„Halt' einen Augenblick, Freund, Du läufſt ſehr ſchnell und doch ſcheint Deine Laſt ſchwer zu ſein.“
„Ach, mein Herr.. man iſt in ſo ſpäter Stunde froh, wenn man nach Hauſe kommt. Ich habe mich


