Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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damit wir einſteigen, um ſchneller nach Hauſe zu ge⸗ langen, wir müſſen in die Jeuneursſtraße, Nr... potz Tauſend, ich weiß die Nummer nicht mehr... was habe ich denn heute Abend?“

„Wie ſchändlich!. ſo ein armes junges Mädchen zu täuſchen, das Niemand zu ſeiner Vertheidigung und Unterſtützung hat! Laſſen Sie mich, mein Herr, laſſen Sie mich!“

Roſa hat ihren Arm zurückgezogen, Richard ftürzt ſich auf ſie, packt ſie mit beiden Armen und ſchreit: „Wir wollen uns davonmachen, wie es ſcheint?... Warum nicht gar! Ich ſage Dir, ich mache Dich glücklich; ich habe noch Geld bei mir, wir wollen einen Wagen nehmen, dann kommen wir ſchneller an, und ich bin ungeduldig, Dir meine Zärtlichkeit an den Tag zu legen. Der Champagner macht mich ſehr verliebt.“

Und der junge Mann, der ſeinen Arm um den Leib der armen Kleinen geſchlungen hat, nähert ſein häßliches Geſicht ihrem friſchen jungfräulichen Antlitz, er iſt eben im Begriff die Reizende durch einen Kuß zu ſchänden, als es Roſa, welcher der Zorn und Un⸗ muth neue Kräfte verleihen, gelingt, ſich aus ſeinen Armen zu befreien, und während er auf's Neue ver⸗ ſucht, ſie zu erfaſſen, gibt ſie ihm einen heſtigen Stoß, daß er zurücktaumelt und auf die Platten des Boule⸗ vards niederſinkt. Richard flucht wie ein Galeeren⸗

ſclave, indem er ſich zu erheben ſucht, was eben

keine Kleinigkeit iſt, da er immer wieder das Gleich⸗ gewicht verliert; während er ſich aber anſtrengt und