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„Es iſt überflüſſig, ich will Richts zu mir neh⸗ mien
„Wie Sie alſo wünſchen, aber ich habe einen tüchtigen Appetit, und ich ſage Ihnen zum Voraus, ich beeile mich nicht ſehr bei Tiſche.“
„Ich werde warten, mein Herr.“
Herr Richard ſetzt ſich vor das für ihn beſtimmte Couvert; er verlangt Pomard⸗Wein und läßt ſich dann Cotelettes, einen Hahnen und Fiſche auftragen. Der Weg, den er zurückgelegt, ſeit er den Bahnhof verlaſſen, hat einen raſenden Hunger in ihm erweckt und er feuchtet ſeine Biſſen tüchtig an. Er iſt auch ſehr vergnügt über ſeinen Abend und verſpricht ſich eine köſtliche Nacht. Alles Dies verſetzt ihn in eine roſige Laune; ſeine Flaſche Pomard iſt bald geleert und er beſtellt Champagner, mit dem Ausruf:„Ha, meiner Treu'! ich will mir dieſen Abend Nichts ver⸗ ſagen!. ich bin zu vergnügt über meinen heutigen Tag!.. Ein Gläschen Champagner, meine hübſche Brünette.. Röschen, das werden Sie mir nicht verſagen?“
Roſa ſchlägt es jedoch abermals aus; ſie fühlt ſich durchaus nicht geneigt, Etwas anzunehmen, denn ſeit der häßliche junge Mann ſeine Flaſche Pomard ausgetrunken hat, leuchten ſeine Augen wie glühende Kohlen, und er läßt ſie alle Augenblicke mit einem Ausdruck auf dem jungen Mädchen haften, der die⸗ ſer unerträglich iſt. Auch bebt ſie zuſammen, wie ſie Herrn Richard eine zweite Flaſche entpfropfen, ſein Glas füllen und wieder füllen ſieht.


