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„Meine Kleine, Sie ſprechen wie ein Kind.. Erſtens gibt es keine Gaſthäuſer in Paris, ſondern bloß Hotels und möblirte Wohnungen; die erſtern ſind ſehr theuer und die letztern ſehr verdächtig... dann creditirt man Einem keine Logis, beſonders ei⸗ nem jungen Mädchen nicht, das ganz allein ankommt man wird eine ſehr ſchlechte Meinung von Ihnen haben und offen geſagt, wenn ich nicht die Reiſe auf der Eiſenbahn mit Ihnen gemacht hätte, ſo würde ich der Geſchichte mit Ihren Onkeln und dem Vetter, der falſche Adreſſen gibt, gar keinen Glauben ſchen⸗ ken„
„Was würden Sie denn von mir denken, mein Herr?“ ruft Roſa aus, indem ſie ihre Hand zurück⸗ zieht, die Herr Richard ergriffen hat.
„Lauter Liebenswürdiges, ich ſchwöre es Ihnen! Wohlan, werden wir nicht böſe; nehmen Sie meinen Arm an, ich will Sie an einen Ort führen, wo Sie außer aller Gefahr die Nacht zubringen können.“
„Wo, mein Herr?“
„Vertrauen Sie mir; was Teufel! Sie können nicht unter freiem Himmel übernachten und ſich der Verlegenheit ausſetzen, von der grauen Patrouille er⸗ griffen zu werden.“
„Was iſt das für eine.. die graue Patrouille?“
„O, das iſt etwas Erſchreckliches für die jungen Mädchen, die Nachts allein in Paris herumlaufen. Sie würde Sie in den St. Martinsſaal führen...“
„Was iſt das für ein Saal, mein Herr?“
„Ein Ort, wo man alle Diebe und liederliche


