Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Vater, der Du mich mit der Hoffnung nach Paris geſchickt haſt, ich werde von meinen Onkeln gut auf⸗ genommen werden und glücklich hier ſein..« ach, wenn Du wüßteſt, daß Deine Tochter nicht mehr weiß, wo ſie ſich hinwenden und was in dieſem Pa⸗ ris, wo ſie Niemand kennt, aus ihr werden ſoll, ſo wäreft Du ſehr unglücklich!... O, ich gehe nach Avon zu meinem Vater zurück. morgen gleich. heute noch, wenn es möglich iß. Sagen Sie mir gefälligſt, wie muß ich es machen, um heute Abend noch nach Fontainebleau zurückzukommen... von dort kann ich zu Fuß nach Hauſe gehen. Ach, ich wäre ſo glücklich, wenn ich mich nur in Fontainebleau be⸗ fände.“

Herr Richard fängt an zu lachen und erwiedert: „Heute Abend noch nach Fontainebleau zurückkehren?

Daran dürfen Sie nicht denken, ſchöne LTigerin;

das iſt rein unmöglich; es iſt Nacht und ſchon ſpät!“

„Geht die Eiſenbahn bei Nacht nicht, mein Herr?“

„Nein! Außerdem ſind wir entſetzlich weit vom Bahn⸗ hofe entfernt. Ich wiederhole Ihnen, es iſt an eine Rück⸗ kehr in Ihre Heimath heute Abend nicht zu denken.“

„Aber es muß ſein, mein Herr!... Was ſoll in Paris aus mir werden?... Wo ſoll ich die Nacht zubringen?. und ich habe kein Geld mehr, um in ein Wirthshaus zu gehen. O, man wird mir aber hoffentlich bis morgen borgen, dann hole ich meinen Koffer und biete ein Stück meiner Effekten zur Be⸗ zahlung an, nicht wahr, mein Herr?... Ach, haben Sie die Güte, mir ein Gaſthaus zu zeigen!“

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