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„Alſo ſind Sie überzeugt, Madame, daß mein Onkel Euſtachius Gogo nicht hier wohnt?“
„Er hat nie hier gewohnt, meine Theuerſte.. Potz Kuckuk! ich müßte es wiſſen, ſeit vierunddreißig Jahren ſitze ich an dieſer Thür und man behält mich doch trotz meiner Taubheit.. aber Abends, wenn ich mich zu Bette lege, befeſtige ich mein Sprach⸗ rohr an mein Ohr und ſchlafe auf dem andern... Ach, der Schurke, der Roger.. wart'Kerl, ich gehe nicht bälder zur Ruhe, als bis Du Deinen Theil haſt!...“
Roſa⸗Maria verläßt die Loge, denn ſie ſieht wohl, daß von der Portiére Nichts weiter zu erfahren iſt; ſie kehrt auf die Straße zurück; die Nacht iſt unterdeſ⸗ ſen hereingebrochen; die Jungfrau weiß nicht, wo ſie ihre Schritte hinwenden ſoll. Sie weint, bedeckt ihre Augen mit dem Taſchentuch und jammert:„Mein Gott, mein Gott! was ſoll aus mir werden?“
Ein junger Mann nähert ſich ihr, faßt ſie beim Arme und ſagt:„Ei, kleine Grauſame, Sie wei⸗ nen jetzt; der Onkel im Marais iſt, wie es ſcheint, ſo wenig zu finden wie der in der Chauſſée d'Antin.“
Roſa hat den häßlichen Herrn, der ſie ſeit ihrer Ankunft in Paris verfolgt, erkannt, aber ſie fühlt ſich in dieſem Augenblick ſo niedergeſchlagen, daß ſie nicht die Kraft hat, den jungen Mann zurückzuſtoßen;
ſie antwortet nur in Thränen zerfließend:„Was ſoll
das heißen?... Wie kommt es, daß uns unſer Vet⸗ ter falſche Adreſſen gegeben hat? Warum wollte er ſich über uns luſtig machen? O, mein armer
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