—,————
—,———————
89
welcher dieß Mal durch ein altes Weib mit einer Brille auf der Naſe und einem alten ſchmutzigen Buche in der Hand vorgeſtellt wird.
„Madame, wollen Sie mir gefälligſt ſagen, in welchem Stockwerk der Herr Enſtachius Gogo wohnt?“ fragt Roſa in ſanftem Tone, denn ſie befürchtet, die Portière ebenfalls zu erzürnen.
Die Alte iſt etwas taub, doch ſieht ſie Jemand auf ihre Loge zutreten, legt ihr Buch auf den Schvoß und ſchreit:„Hm? was? was wünſchen Sie, meine Kleine?... Ich war gerade an einer ſehr intereſſan⸗ ten Stelle. wo der Räuber, der Roger, ſeinen Sohn Victor, das Waldkind, vom rechten Weg ab⸗ bringen will... Ach, das iſt ein ſchaudererregendes Werk!... Ich habe bei meiner Ehre wegen dieſer Geſchichte nicht eſſen können... Victor und ſeine Cle⸗ mentine intereſſiren mich gar zu ſehr!“
„Ich bedauere außerordentlich, Sie unterbrochen zu haben, Madame,“ verſetzt Roſa,„aber ich wollte nur fragen, in welchem Stock mein Onkel Gogo wohnt?“
„Sie haben das Werk geleſen 2... nicht wahr, es.
iſt prächtig! Und wie geht es denn am Ende der armen Clementine? Sagen Sie mir, was Sie da⸗ von halten, damit ich Ihre Meinung mit der meini⸗ gen vergleiche.“
Die Jungfrau nähert ſich der Alten und ſagt mit lauterer Stimme:„Madame, ich frage nach Herrn Euſtachius Gogo!“
„Ach ja, es iſt ſchön!.. Sie ſind auch meiner Anſicht aber dieſer Lump von Roger! welcher
—


