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„Ah! Sie haben noch einen andern Onkel in Pa⸗ ris?“ entgegnet Richard, yöchſt ärgerlich über die fortwährende Weigerung des jungen Mädchens, ſei⸗ nen Arm anzunehmen.„Teufel! Sie haben ja eine Maſſe Onkel.. das ſcheint mir ein bischen unglaub⸗ würdig!“
„Ja, mein Herr, ich habe zwei Onkel und ſogar mehrere Vetter hier und da ich groß genug bin, ſelbſt nach dem Weg zu fragen, ſo geben Sie ſich keine Mühe mehr, mich zu begleiten.“
„Ah, der Tauſend! ſo nehmen Sie es auf, Kleine? Allein Sie mögen machen, was Sie wollen, ich gehe, wenn mir's gefällt, auf demſelben Wege fort wie Sie, denn in Paris kann Jeder hingehen, wo er will, und vielleicht ſind Sie in kurzer Zeit überglück⸗ lich, wenn Sie mich in der Nähe haben, um Sie zu beſchützen.“
Hieronymus' Tochter achtet nicht mehr auf dieſe Worte Richards. Sie ſieht das Stückchen Papier in ihrer Hand an, geht in den erſten beſten Laden hin⸗ ein und fragt nach der Vendömeſtraße; nach dem ihr angewieſenen Wege geht ſie die Antinſtraße yin⸗ ab, um wieder auf die Boulevards zu gelangen und den Weg wieder zurückzugehen, auf dem ſie her⸗ gekommen iſt.
Herr Richard folgt dann der Jungfran wieder und ſpricht bei ſich:„Man merkt wohl, daß ſie aus einem Dorfe kommt... meinen Arm auszuſchlagen die kleine Gans!.. Ich ſollte ſie verachten.. aber ſie iſt zu hübſch!. Teufel! wenn ſie ihren
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