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nicht ganz theilt und auch nicht in der Hoffnung mit ihm übereinſtimmt, daß ſie von ihren Onkeln ſo gut aufgenommen werde, hat einen zu ſtolzen Charakter, um bei Leuten zu vleiben, die ſie nicht mit Freuden vehalten würden. Das junge Mädchen nimmt ſich bereits vor, lieber in einem Laden zu arbeiten und aus ihrer Geſchicklichkeit im Nähen und Sticken Vor⸗ theil zu ziehen, als bei Verwandten zu leben, denen ſie zur Laſt fiele. Das Ergebniß dieſer Betrachtun⸗ gen veranlaßt ſie nachzufragen, ob ſie ihren Koffer nicht auf dem Eiſenbahnbureau zurücklaſſen könne. Nachdem man ihr eine bejahende Antwort ertheilt hat, gibt ſie ihren Namen an, damit der Koffer nur abgegeben werde, wenn Jemand in ihrem Auftrage komme, dann macht ſie ſich auf den Weg, um das Haus zu ſuchen, wo ihr Oheim Nicolaus Gogo wohnt. „Wenn ich zufällig Herrn Leopold begegnete,“ ſpricht ſie vei ſich,„würde er ſich ſehr wundern, mich in Paris zu ſehen; es wäre ihm ohne Zweifel höchſt gleichgültig.. ich würde auch nicht mit ihm ſpre⸗ chen, ſondern ihn nur bitten, mir zu ſagen, was er mit meinem Bildniß angefangen hat... denn wenn man nicht mehr an die Leute denkt, iſt es auch wahr⸗ ſcheinlich, daß man ihr Bild nicht mehr aufbewahrt!“ Während die ſchöne Reiſende durch den Bahnhof geht, immer den falſchen Weg einſchlägt, ſich in den Sälen und geräumigen Gängen verirrt, läßt ſie ein Mann nicht aus den Augen, folgt ihr unvermerkt und beobachtet alle ihre Bewegungen. Ihr wißt bereits, daß dieß der junge häßliche


