Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Herr Richard macht abermals eine Bewegung, ſich von dem Knopfmacher zu entfernen, die hübſche Brünette lacht laut in ihr Nastuch hinein und Fried⸗ rich verſetzt wieder:„Ach, Sie tragen keine Strümpfe Sie ſind vielleicht an Socken gewöhnt?“

„Nein, mein Herr, ich trage gar Nichts!.. Wozu braucht man dieſe Geſchichten alle in ſeinen Stiefeln?“

„Sie machen es wie die Schotten, die mit nack⸗ ten Beinen gehen.“

„Und außerdem koſtet alles Das Geld. Ach, wenn man nicht zu mir geſagt hatte, es gebe keinen Platz mehr in den Waggons, ſo können Sie ſich denken, wäre ich nicht hier herein geſeſſen es iſt aber vielleicht nur ein Betrug des Beamten, damit man mehr bezahlen muß.“

„Das iſt ſehr ſtrafbar von der Verwaltung!“ ſagt Herr St. Godibert, ſeine kleine Naſe hinauf⸗ ziehend;„ſie ſetzt reiche Leute der Gefahr aus, mit kurz, ich werde mich beklagen!“

„Ei, mein Gott, lieber Onkel, was wollen Sie machen?. in den Omnibus geht es ebenſo!“

In dieſem Augenblick wird das Geſpräch durch einen ziemlich ſtarken Stoß des Wagens unterbrochen und gleich darauf hält der Zug.

Schrecken malt ſich auf allen Geſichtern. Frau St. Godibert und ihr Gatte ſtoßen ein fürchterliches Geſchrei aus; das hübſche Frauenzimmer erblaßt und

fängt an zu zittern und ihr Begleiter ruft aus:„Der Zug iſt auf Etwas geſtoßen, wir ſind Alle des Todes!“

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