Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„Ach, er iſt ſehr hübſch.. ich gäbe Etwas, wenn ich einen ähnlichen hätte!“

„Sie ſind beſtimmt ein Huimacher, mein Herr, ſonſt wäre Ihnen die Arbeit nicht ſo gut gelungen.“

„Ich? Durchaus nicht, ich bin ein Knopfmacher.“

„Knopfmacher. in welcher Art?“

„Ich mache Hornknöpfe.“

„Ach ſo, ganz gut... Es ſcheint übrigens, daß Sie nicht für ſich ſelbſt arbeiten, denn es fehlen meh⸗ rere an Ihrem Ueberrock.“

„Hm! Sie kennen ja das Sprüchwort:, Die Schuh⸗ macher haben die ſchlechteſten Stiefeln. Mein Ge⸗ werbe iſt aber auch ein uneinträgliches. es ginge noch an, wenn ich zugleich die Oehren machen dürfte, dann würde ich mehr verdienen.“

„Ach, Sie machen Knöpfe ohne Oehren?“

„Ich habe ſchon Allerlei verſucht.. Ich war lange Zeit Hoſenſtricker, Zollſchreiber, Umgelder⸗.. und manches Andere!.. Ich habe es mit Vielem probirt.“

„Sie haben eben Ihre rechte Beſtimmung nicht gefunden. Ich verſichere Sie, mein Herr, Sie hät⸗ ten Hutmacher werden ſollen.“

„Meinen Sie? Meiner Treu', ich gehe nach Paris/ ohne recht zu wiſſen warum; allein Bichat hat mir geſchrieben:„Komm ſchnell, ich habe Dir ein vor⸗ theilhaftes Anerbieten zu machen... ſetze Dich auf die Eiſenbahn, ich bezahle Deine Reiſe... dann können Sie ſich denken, daß ich unberzüglich fort bin.“

„Bichat iſt ein Anverwandter von Ihnen?“