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die Freigebigkeit, die Wohlthätigkeit und Seelengröße meiner werthen Verwandten.“
„Meine Mutter iſt nicht ernſtlich ungehalten über Dich,“ entgegnet der junge Julian, indem er ſich be⸗ eilt, ſeinen Vetter zu unterbrechen, der, während er die preiswürdigen Eigenſchaften ſeines Onkels und ſeiner Tante aufzählte, ſie dennoch zu verhöhnen ſchien.
Der Weg wird eine Zeit lang ſchweigend fort⸗ geſetzt, allein Herr Friedrich und ſeine Nachbarin verſtanden ſich, ohne mit einander zu ſprechen, ſehr gut.
In einer Weile wendet ſich aber der große junge Mann, der kein Freund von der Stille iſt, wieder an den Koſakenkopf mit den Worten:„Mein Herr, Sie werden mich für ſehr neugierig halten, und meine Frage wird Ihnen vielleicht unbeſcheiden vor⸗ kommen, aber ich kann nicht umhin, dieſe an Sie zu ſtellen: Sie haben einen Hut auf, der meine Bewunderung erweckt, ich habe noch nirgends einen ähnlichen geſehen; würden Sie mir vielleicht gefälligſt ſagen, wo man ſolche Hüte bekommen kann?“
„Meinen Hut?... Meiner Treu', den habe ich ſelbſt gemacht aus einem Stück Merino, welches mir von einem Kleide meiner Seligen übrig geblie⸗ ben iſt, woraus ich bereits zwei Weſten gemacht habe.“
„Sie haben zwei Weſten aus ihrer Seligen ge⸗ macht?“
„Ja, mein Herr, aus ihrem Fleide. Ich habe ſelbſt meinen alten Filzhut überzogen,“


