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ckend;„der Herr ſcheint zu leiden und auf der
Reiſe iſt das Krankſein eine doppelte Laſt.“
„Unſer Wagen ſtößt übrigens nicht,“ flüſtert der parfümirte Herr,„man könnte Domino darin ſpielen.“
Und da der Herr über ſeine eben geäußerten Worte entzückt iſt, ſieht er Jedermann lächelnd an und bemerkt nicht, daß die rechte Hand ſeiner Reiſe⸗ gefährtin und die linke des großen jungen ſchwarz⸗ haarigen Mannes verſchwunden ſind, wahrſcheinlich um ſich irgendwo von neugierigen Blicken unbeachtet zu begegnen.
„Zum Glück,“ ſagt Herr St. Godibert,„ſind wir auf dieſer Seite nur zu Vier, weßhalb uns mehr Raum vergönnt iſt... Es freut mich für den alten vornehmen Herrn, der ſehr nobel ausſieht.“
„Woran ſehen Sie dieſes, Onkel?“ entgegnet Friedrich leiſe;„an den Lederkiſſen, die der Herr un⸗ ter ſeinem Hintertheile hat?“
Herr St. Godibert runzelt die Stirne und brummt: „Sie ſind immer Derſelbe, Neffe!... immer ſpöt⸗ tiſch, leichtſinnig und unbeſonnen in Ihren Worten.“
„Ja,“ verſetzt die Dame mit zorniger Miene, „und Sie vergeſſen die Achtung, welche Sie Ver⸗ wandten ſchuldig ſind, die Sie auf ihre Koſten ha⸗ ben erziehen laſſen wie einen eigenen Sohn!... ſo wird man meiſtens für ſeine Wohlthaten belohnt!“
Ach wie, meine theure Tante, Sie ärgern ſich eines Scherzes wegen?... Mach', Julian, leg' ein gutes Wort für mich ein. ſag' Deiner Mutter, daß ich nicht unvankbar bin, denn ich lobe überall


