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Ohr und dieſer, den man Friedrich heißt, fährt, die verführeriſche Brünette ſanft an's Knie ſtoßend, fort: „Ich liebe die Tunnels leidenſchaftlich, denn ich weiß nichts Unterhaltenderes, als mit unbekannten Perſonen in der Dunkelheit zu reiſen!...“
„Es ſind Lampen da. Man hat mir geſagt, es ſeien Laternen in den Wagen angezündet, ſonſt würde man, meiner Treu!... Geſchichten machen.“„
Dieſe Worte kamen aus dem Munde des Koſaken⸗ kopfes mit dem faltigen Hute. Niemand gibt ihm eine Antwort. Die St. Godiberis thun, als hören ſie Nichts, die hübſche Brünette ordnet ihre Haare, ihr Begleiter ſtreicht ſeinen Backenbart und der Alte mit dem Diamanten ſtöhnt und flucht vor ſich hin: „Ach, der Teufel!.. ach, in ſolchem Zuſtande rei⸗ ſen müſſen!... Was liegt mir daran, ob es hell oder oder dunkel iſt! O weh!“
„Sie haben alſo,“ fragt der junge ſchwarzhaarige Mann,„ohne Weiteres eine Luſtparthie gemacht, lieber Onkel, nicht wahr? und bloß zu Drei?“
„Wir haben meinem Bruder, dem Schriftſteller, den Vorſchlag gemacht, auch daran Theil zu neh⸗ men, aber er hat es ausgeſchlagen, indem er dieſen Sommer ſchon in Fontainebleau geweſen iſt.“
„Ach, in der That, ich erinnere mich, daß mich vor ungefähr ſechs Wochen mein Onkel Mondigo aufforderte, ihn auf einer Landparthie zu begleiten ich hatte ſogar meiner hübſchen Tante verſpro⸗ chen, mit Derneſty nachzukommen, aber es war mir unmöglich. Ich entſinne mich ebenfalls, daß die


