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35 gen, deßhalb hatte er ſeinen Platz in einer Ecke ge⸗ nommen.
So oft Jemand nach dem ſchmutzigen Herrn in den Wagen ſtieg, zog er ſeinen Hut ab und mur⸗ melte:„Gott grüß Sie, mein Herr, Madame und die ganze Geſellſchaft.“
Dieſe Höflichkeit wurde von den Reiſenden wenig beachtet, die meiſten erwiederten ſie nicht; gewöhnlich wendeten ſie, wenn ſie Den, der ſie begrüßte, angeſehen hatten, verächtlich den Kopf ab, gleichſam als wenn ſie es nicht der Mühe werth hielten, das Wort an ihn zu richten.
Die Familie St. Godibert hatte zuerſt gegen⸗ über von dem Manne mit dem Merinohute Platz genommen, aber da dieſer nicht aufgehört, ſie zu grüßen und ihnen zuzulächeln, hatte die Dame ſchnell ihren Sitz verändert, ihr Gatte und ihr Sohn wa⸗ ren ihr nachgerückt und alle Drei richteten ihre Blicke nach dem entgegengeſetzten Kutſchenfenſter in der Hoff⸗ nung, daß dadurch die Freundlichkeit des Reiſenden, der ſich bemühte, ein Geſpräch mit ihnen anzuknü⸗ pfen, abgeſchnitten werde; ein Beſtreben, welches ſie von einem ſo ſchlecht gekleideten Menſchen für ſehr unpaſſend hielten.
Der ſchön friſirte Herr und die ihn begleitende Dame wurde mit denſelben Grüßen empfangen. Die pikante Brünette hatte zuerſt den Platz in der Ecke eingenommen, als aber der ſchöne Schwarzhaarige eingeſtiegen war, trat die Dame ihren Sitz, unter dem Vorwand, die Augen thäten ihr wehe, wenn ſie
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