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Seſſel legt, wenn man mit einer gewiſſen Krank⸗ heit behaftet iſt, die Einem das Sitzen ſchwer macht. Der Herr hat zuerſt zwei ſeiner Luftkiſſen über ein⸗ ander auf ſeinen Platz gelegt und ſich, um zu pro⸗ biren, ob dieß hinreichend ſei, unter fürchterlichem Stöhnen, Fluchen und den kläglichſten Grimaſſen dar⸗ auf geſetzt; ſeine Miene behielt auch während der ganzen Reiſe den griesgrämigen, beinahe zornigen Ausdruck bei, den ſie bei ſeinem Niederſitzen ange⸗ nommen hatte.
Ein ſolcher Reiſegefährte gehört nicht zu den beliebteſten; da man aber unter dem Pelzwerk und den doppelten Weſten des alten Herrn eine pracht⸗ volle Diamanten⸗Stecknadel und an den Fingern zwei Edelſteine von ſeltener Schönheit glänzen ſah, ſo betrachtete ihn das Ehepaar St. Godibert mit einer Art Hochachtung, und der Gatte hatte mehr⸗ mals die Aufmerkſamkeit ſo weit ausgedehnt, daß er zu ſeinem Sohn geſagt hatte:„Julian, nimm Dich in Acht, daß Du den Herrn nicht genirſt laß ihm gehörig Platz.. er ſcheint unwohl... ſetze Dich nicht zu dicht neben ihn!“
Dem jungen Mann war durchaus Nichts daran gelegen, ſich dem Herrn mit den Luftkiſſen zu nähern und dieſer erwiederte Herrn St. Godiberts Höflich⸗ keit mit einer Art Gegrunze, aus dem man folgende Worte unterſchied:„Ach, der Kuckuk!.. ja. ja Jlatz! ich habe genug!... Ach, Sapperment! wenn ſie wüßten, was mir wäre, würden ſie nicht ſo unruhig ſein.“


