Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Klug zu Werke gehen und vorher Deine Onkel oder irgend Jemand, der Deine Handlungen leiten könnte, um Rath fragen. Jedenfalls nimm die Waffe mit und verwahre ſie ſorgfältig in Deinem Koffer. Vergiß aber beſonders nicht, was ich Dir anempfoh⸗ len habe. Sage Niemand Etwas von Deinem Aben⸗ teuer im Walde, damit, wenn Dich der Zufall mit einem der Räuber zuſammenführt, dieſer nicht weiß, daß Du Zeugin ſeines Verbrechens geweſen biſt! Das iſt von großer Wichtigkeit, mein Kind!

Ich werde zu ſchweigen wiſſen, Vater, ich ver⸗ ſpreche es Euch.

Die Jungfrau holt das Piſtol an dem Orte, wo ſie es verborgen hat und legt es zu unterſt in ihren Koffer, den ihr Vater einem kleinen Bauernjungen aufladet, der ſie nach Fontainebleau begleitet.

Dann gibt Roſa⸗Maria der alten Magd einen Kuß, wirft noch einen Blick nach ihrem Fenſter, ih⸗ rem Garten, ihren Blumen und hängt ſich an den Arm ihres Vaters, der mit ergriffener Stimme ſagt: Es iſt Zeit fortzugehen, mein Kind.

Vater und Tochter machen ſich auf den Weg und der Knabe mit dem Koffer folgt ihnen. Unterwegs drückt Hieronymus den Arm ſeiner Tochter oft zärt⸗ lich und Roſa thut ein Gleiches, ohne im Stande zu ſein, ihre Gefühle auszuſprechen; ſie verſtehen ſich aber deſſenungeachtet Beide.

Der Weg kommt ihnen kurz vor, obgleich ſie ihn faſt wortlos zurücklegen. In Fontainebleau ange⸗ langt, begeben ſie ſich unverzüglich an den Ort, wo