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„O, Ihr.. Ihr ſeid ein Mann!“ entgegnei Manon; „außerdem ſpielt Ihr jetzt den Muthigen, aber wenn Ihr wieder zurückkommt, weint Ihr ſo gewiß als ich.“
„Das iſt nicht wahr! Der Gedanke, es ſei das Glück meiner Tochter, wird mein Herz ſtärken.“
„Wohlan, ich bin ſelbſtſüchtiger, denn ich möchte mich nicht von Denen trennen, bei denen ich gerne bin! Alſo adieu, Mamſelle, kommt bald wieder, falls es Euch in Paris nicht gefällt... Wenn übri⸗ gens alle Eure Verwandten ſind wie Vetter Brouil⸗ lard, der vergangenen Monat hier war, ſo mag es nicht die angenehmſte Geſellſchaft ſein.“
„Potz Sapperment, Manon, ſchweig doch! Sag',
meine Tochter, haſt Du Alles bei Dir, was Du brauchſt?“ „Ja, Vater... Ach, mein Gott, jetzt fällt mir's erſt ein... es wird aber nicht der Mühe werth ſein! „Was denn, mein Kind?“ „Ich erinnere mich des kleinen Piſtoles, welches ich gefunden habe.. Ihr wißt es ſchon, Vater...“ „Ja haſt Du es nicht bei Dir?“ „Nein.. ich meine, es ſei mir in Paris über⸗ flüſſig.“ „Im Gegentheil, mein Kind, im Gegentheil, nach Allem, was Du mir erzählt haſt, kannſt Du eher in Paris als irgend ſonſt wo den Eigenthümer ent⸗ decken.“*
„Glaubet Ihr? Aber wenn ich ihn in der Lhat entdeckte, was müßte ich thun?“


