Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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zukehren, weil er zu Grunde gerichtet iſt? Auch denke ich, daß Dich Deine Onkel, wenn Du allein zu ihnen kommſt, weit weniger fortſchicken können... O, ſie würden es nicht über's Herz bringen.. und wenn ſie Dich erſt kennen, haben ſie Dich bald lieb. Wer könnte auch anders? Es vleibt alſo dabei, es iſt eine ausgemachte Sache, und da wir Entſchloſſenheit zeigen müſſen, triffſt Du heute Deine Vorbereitungen, packſt Deine Effekten in einen Koffer und gehſt mor⸗ gen nach Paris.

Morgen?

Ja! ich gebe Dir das Geleite bis Fontainebleau, dort ſteigſt Du in einen Wagen, der Dich bis Cor⸗ beil führt, wo Du Dich auf die Eiſenbahn ſetzeſt und in einer Stunde darauf biſt Du in Paris. Wir haben zum Glück die genauen Adreſſen meiner beiden Brüder, die uns Vetter Brouillard gegeben hat. Du nimmſt das Papier mit, auf welches Du ſie aufge⸗ ſchrieben haſt, gibſt fein recht Acht, daß Du es nicht verlierſt; im Uebrigen biſt Du nicht ungeſchickt, weißt Dich gut auszudrücken und es wird Dir Jedermann in Paris Deinen Weg zeigen können.

Hieronymus küßt ſeine Tochter, indem er ſie noch⸗ mals verſichert, daß ſein Entſchluß unwiderruflich ſei, dann begibt er ſich heitern Muthes an ſeine Arbeit, denn er iſt überzeugt, daß der von ihm gefaßte Plan das Glück ſeiner Tochter ſicherſtellen und der an⸗ genehme Aufenthalt in Paris Roſa's früheren Froh⸗ ſinn wieder erwecken und die friſche Farbe ihrer Wangen zuxückrufen werde.