Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Wie? Ihr wollt mich von Euch entfernen?... Ihr wünſcht, daß ich Euch verlaſſe?

Um Deines Glückes willen, mein Kind. O, ich brauche Dir nicht zu ſagen, wie ſchwer es mich an⸗

kommt... Du weißt es ſo gut als ich. allein man

muß Muth haben. Dieſer Gedanke beſchäftigt mich ſeit ich von Thomaſſin zurück bin, denn ich habe nicht geſchlafen und wohl eingeſehen, daß nicht zu zauder iſt. 3

Aber, Vater, ich langweile mich ohne Euch.

Potz Kuckuk! ich langweile mich noch viel mehr! Es handelt ſich aber darum, vernünftig zu ſein; außer⸗ dem iſt die Trennung ja nicht auf ewig! Wir ſind auch keine zweihundert Stunden von einander ent⸗ fernt.. und ich komme manchmal nach Paris, um Dich zu beſuchen, dann...

Wenn mich aber meine Oheime nicht gut auf⸗ nehmen. mich nicht bei ſich zu behalten wünſchen?

Das iſt nicht möglich!.. allein es mag gehen wie es will, ſo bleibt Dir Deines Vaters Haus immer noch übrig und Du kannſt ſtets wieder hierher zu⸗ rückkehren!

Und Ihr begleitet mich nicht zu Euren Brüdern?

Nein! Erſtens, liebes Kind, iſt meine Gegenwart hier ſehr nothwendig... ich verdiene nur ſo viel, daß ich mich ehrlich durchbringen kann.. es iſt jetzt nicht davon die Rede, müßig herumzuſtreichen; dann iſt es vielleicht auch der arme Thomaſſin bedürftig, daß man ihm thätig unter die Arme greift und ein bischen für ihn arbeitet.. Soll man ihm den Rücken