Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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einem geordneten fleißigen Gatten genug zur erſten Einrichtung geweſen. Wohlan, meine arme Tochter, dieſe Summe ach, ich hatte nicht daran gedacht, ſie auf Intereſſen anzulegen. ich verſtehe Nichts von Geldgeſchäften. dieſe Summe alſo bewahrte ich in einer Ecke auf, ſo wuchs ſie anz denn weit entfernt, ſie zu berühren, ſagte ich immer bei mir: Das iſt meiner Tochter Heirathsgut, es muß ſich vermehren und nie vermindern....

Mein gutes Väterchen!

Laß mich vollenden, mein Kind. Vor einem Jahre, Du wirſt Dich deſſen erinnern, ſtieß Thomaſſin ein großes Unglück zu; eine noch ärgere Feuersbrunſt als die in der letzten Nacht verzehrte ſeinen ganzen Meierhof und machte ihn und ſeine Kinder obdach⸗ los; die armen Leute mußten Geld haben, um ihre Wohnung wieder aufbauen zu laſſen und ihre Ge⸗ ſchäfte wieder beginnen zu können, und Niemand lieh ihnen welches, weil man ſie für zu unglücklich hielt! Meiner Treu'! da kam mir der Gedanke, ſie zu unterſtützen... und ich brachte ihnen das zu Dei⸗ ner Mitgift beſtimmte Geld, um ihr Haus wieder aufbauen zu laſſen.

O, Ihr habt Recht gehabt, mein Vater.

Du billigſt es? um ſo beſſer. o, ich weiß es wohl, daß Du es ebenſo gemacht hätteſt wie ich! Ich wußte, daß Thomaſſin ein rechtſchaffener Mann iſt und es ſich es angelegen ſein ließe, mir das Geld wieder heimzuzahlen, ſobald ſeine Geſchäfte wieder im Gang ſein würden.. und ſchau', gerade heuer

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