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„Zu mir hat man geſagt, bloß drei Kälber.“
„Bah! man weiß es noch nicht... außerdem brennt es ja noch immer! Die Spritzenmänner von Fontainebleau ſind gekommen, aber ſie haben geſagt, der Meierhof könne nicht mehr gerettet werden.“
„Mir hat man geſagt, das ganze Dorf werde verbrennen es wird gut ſein, wenn wir unſere Habſeligkeiten zuſammenpacken.“
Roſa⸗Maria hört bebend zu; aber die alte Ma⸗ non ſagt leiſe zu ihr:„Glaubt nicht an dieſes Ge⸗ ſchwätz, Mamſell, ich wette, ſie wiſſen nicht mehr als wir, allein die Menſchen haben eine fürchterliche Vorliebe, die Schilderung eines Unglücks zu ver⸗ größern!“
Endlich fängt der Tag an zu grauen, und zu gleicher Zeit ſcheint die Gewalt des Feuers abzu⸗ nehmen.
„Der Brand thut Einhalt!“ ruft Roſa freu⸗ dig aus.
„Nein,“ verſetzt eine Bäuerin,„man ſieht nur das Feuer nicht mehr ſo grell, weil es Tag iſt!“
Roſa hatte ſich indeſſen nicht getäuſcht, der Brand ließ allmälig nach, ein dicker Rauch folgte ihm bald, und als dieſer ſich zertheilt hatte, ward der Himmel klar. Dann erſt kehrte Hieronymus ſchweiß⸗ triefend mit da und dort verbrannten Kleidern und einer ziemlich großen Wunde an der Stirne zu ſeiner Tochter zurück. Sein Erſtes iſt, auf ſein Kind zuzu⸗ eilen und es zu küſſen.
„Mein guter Vater!.. ach, da ſeid Ihr endlich,“


