Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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handel

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Roſa⸗Maria ſetzt ſich, nachdem ſie ihren Vater noch ein Mal geküßt hat, zum Nähen an ein Fenſter, die beiden Männer bleiben bei Tiſche und Hierony⸗ mus bringt das Geſpräch wieder auf ſeinen Bruder Euſtachius.

Sie ſagen alſo, Vetter, daß mein jüngſter Bru⸗ der ein Mann iſt, der Bücher, Werke und Sachen ſchreibt, die gedruckt werden?

Ja, ſo iſt es; er hat einige Stücke geſchrieben, die Beifall fanden, was eben kein Beweis iſt, daß ſie gut waren; er hat auch einige geſchrieben, die durchgefallen ſind. Bisweilen liefert er Artikel in Journale, ſchreibt Novellen und kleine Romane für die Feuilletons.. das nenüt man heutzutage Litera⸗ tur; ehemals mußte ein Schriftſteller andere Pro⸗ ducte aufweiſen. Andere Zeiten, andere Sitten.

Und verdient man viel Geld mit dieſem Geiſtes⸗ 25.

Wenn man wirklich Geiſt verkaufte, ſo würde man viel vepßienen, da es aber immer eine gemiſchte

Waare iſt, muß ſie bisweilen billiger gelaſſen wer⸗

den. Uebrigens hält ſi ich Euſtachius für einen Vol⸗ taire, einen Moliere ha, ha! es iſt zum Todt⸗ lachen!. macht er Glück, ſo bläht er ſich auf, brüſtet ſich, daß er kaum über die Boulevards hingehen

kann.. es iſt nicht Platz genug für ihn da!

Der arme Euſtachius iſt alſo ſo dick geworden? Keineswegs, damit will ich nur ſagen, daß die

Eitelkeit den Poeten aufbläht; wenn es ihm nur nicht

geht, wie dem Froſch in der Fabel!