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„Iſt mein Bruder, der Schriftſteller, glücklich in ſeinem Eheſtand?“
„Ja, hm! hm! Sie wiſſen, daß es am klüg⸗ ſten iſt, über ſolche Dinge nicht zu ſprechen dem äußern Anſchein nach iſt Alles in gehöriger Ordnung, aber das innere Hausweſen ſollte man ſehen.. Ihr Bruder Euſtachius iſt ſchon ein ſtarker Vierziger ſeine Frau iſt noch nicht dreißig Jahre alt. hm! das iſt gefährlich!. Man ſagt, ſie ſei gefallſüchtig... aber ich ſage Nichts, ich kann das Klaiſchen nicht leiden, ſelbſt wenn ich tadelnswürdige Sachen geſehen hätte, würde ich fchweigen und ſie für mich behalten. Aber, beim Tauſend, mein lieber Hieronymus, war⸗ um beſuchen Sie Ihre Brüder nicht in Paris und überraſchen Sie eines ſchönen Morgens, da Sie ſo viel Freundſchaft für dieſelben empfinden?“
„Ach, ich hatte mehr als ein Mal Luſt dazu,“ ent⸗ gegnet der Ackersmann kopfſchüttelnd;„aber ich habe es nicht gewagt, denn ich dachte: da mir meine Brü⸗ der nie Nachricht von ſich geben, mir nicht einmal meine Briefe beantwortet haben, wollen ſie mich wahrſcheinlich nicht mehr ſehen, Nichts mehr von mir wiſſen, und wenn ich ſie aufſuchte, würde ich ihnen vielleicht zuwider ſein, ſtatt ihnen Freude machen: deßhalb bin ich nicht zu ihnen nach Paris gegangen.“
Herr Brouillard leert ſein Glas, ſucht ſeinen Zü⸗ gen einen ganz milden Ausdruck zu geben und ſagt dann mit einem Flötenſtimmchen:„O, das müſſen Sie nicht vorausſetzen; ich bin jetzt auch der Anſicht Ihrer Tochter, ohne Zweifel hahen Geſchäfte Ihre


