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übrigens ſolſchlimm!.. kurz, er hat viel Geld ver⸗ dient und jetzt muß er ungefähr zwanzigtauſend Franken Renten haben, vielleicht hat er auch mehr, vielleicht weniger, ich weiß es nicht und brauche mich auch nicht darnach zu erkundigen! Was liegt mir daran? Ich will Nichts von ihm!“
„Zwanzigtauſend Franken Renten!“ ſchreit Hiero⸗ nymus;„das iſt ein großes Vermögen!“
„Ein Vermögen!.. das kommt darauf an.. je nachdem man Geld ausgibt. Aber Nicolaus bil⸗ det ſich wunder was ein; er geberdet ſich, daß es zum Todtlachen iſt. Ach, ſo ſind die Emporkömm⸗ linge immer; ſie glauben ihren Urſprung unter einem unverſchämten Weſen zu verbergen! Ha, ha! das iſt zu luſtig! Allein man muß den Leuten ihre ein fältigen Eigenſchaften laſſen; es hat Jedermann ſeine Eigenthümlichkeit.“
„Und Euſtachius iſt alſo auch reich geworden?“
„Ach, Euſtachius, das iſt etwas Anderes, der iſt ein genialer Mann geworden! Wer hätte das ver⸗ muthet, hm? und doch iſt es ſo, mein armer Hiero⸗ nymus, Sie wußten nicht, daß Sie einen Adler in Ihrer Familie hatten!“
„Einen Adler?“ wiederholt Hieronymus, große Augen machend.„Ah bah! wie, es iſt ein Vogel unter unſerer Familie?⸗
„Ich will ſagen, eine Perſon, welche nach der Unſterblichkeit trachtet; damit iſt jedoch noch nicht ge⸗ ſagt, daß ihr dieſe zu Theil werden wird. Kurz, Sir
Paul de Kock. LXRIV. 9


