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geſprochen haben! Als jedoch meine Schweſter ge⸗ ſtorben war, ohne ihrem Sohne Vermögen zu hinter⸗ laſſen, konnte man mir ſchreiben. Nicolaus ſchickte mir einen Mann mit einem Brief, worin er mir mittheilte, daß unſer Reffe ihnen anheimfalle, es ſei aber nicht in Ordnung, daß ſie Alles thäten und ich Nichts. kurz, er ſchloß mit den Worten, ich möchte dem Ueberbringer eine Summe von ſechs⸗ bis acht⸗ hundert Franken zuſtellen. Der Teufel, es genirte mich ein bischen; aber einerlei, ich übergab ihm ſiebenhundertundfünfzig Franken.“
„Ah, Sie haben zu der Erziehung Ihres Neffen Geld hergegeben? Schau', ſchau'! davon haben mir Ihre Brüder nie Etwas geſagt.“
„Sie werden gedacht haben, das verſtehe ſich von ſelbſt.“
„Ich glaube aber nicht, daß ſie dieſer junge Mann viel gekoſtet hat. Ihr Bruder Nicolaus, welcher da⸗ mals ſchon ein großes Geſchäft hatte, nahm ihn ganz jung in ſeine Bureaux, wo er ihn verwendete; erſt ſeit etwa zwei Jahren iſt der junge Mann aus dem Hauſe ſeines Onkels ausgetreten, um ein Wechſel⸗ und Mäckel⸗Geſchäft auf eigene Rechnung zu gründen. Ich weiß nicht, ob er viel Geld verdient, aber ich weiß, daß er ſeine Thaler leicht rollen läßt. O, er iſt ein Stutzer, ein Löwe, wie man ſie jetzt heißt⸗ und überdieß ein Lebemann, ein Schwelger! Er iſt unaufhörlich bei Luſtparthien, Spielparthien und Mahlzeiten!.. ich kann mir nicht denken, zu welcher Zeit er ſeine Geſchäfte beſorgt.


