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Endlich hat Hieronymus die Flaſche aufgemacht, er ſchenkt ſeinem Gaſte ein, dann ſich auch, trinkt und blickt Herrn Brouillard an, der, nachdem er ſein Glas geleert hat, daſſelbe ohne ein Wort zu ſagen, wieder auf den Tiſch ſtellt und aufmerkſam den Kuchen betrachtet, den Manon ſich doch bewogen gefunden hat, aufzutragen.
Dieſe Gleichgültigkeit gegen einen Wein, über welchen er von ſeinem Gaſte Complimente erwartet hatte, ärgert den Landmann und er ruft aus:„Ei, aber.. Sie ſagen Nichts?..„Finden Sie ihn nicht gut?“
„Wen denn?“ fragte Herr Brouillard, den Kopf erhebend.
„Wie, wen?.. den Wein, den Sie getrunken haben. meinen alten Beaune, der ſchon ſeit mehr
als zwölf Jahren in Flaſchen gefüllt iſt
„Ah, Ihren Wein.. den habe ich noch nicht recht verſucht.. ſchenken Sie noch ein Mal ein!“
Hieronymus füllt eiligſt das Glas ſeines Veiters wieder, Dieſer ſchnüffelt daran, trinkt, ſchüttelt ein wenig mit dem Kopfe und ſagt:„Das iſt kein Beaune...“
„Wie, was ſagen Sie?“
„Ich ſage, das ſei kein Beaune...“
„Sonderbar! Jedermann, der davon getrunken, hat mich verſichert, es ſei echter, ſogar unſer Maire, welcher ein vorzüglicher Weinkenner iſt.“
„Ihr Maire verſteht Nichts!“ „Was ſoll es denn ſein?“


