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Brouillards Teller füllend, und Dieſer läßt ihn machen, während er ſich ſtellt, als ob er anderswo⸗ hin blicke;„das iſt ein Hahnen⸗Fricaſſee, welches Manon zubereitet hat... Ah⸗ ſie kann damit um⸗ gehen! Sehen Sie, dieſe Speiſe iſt ihr Meiſterſtück!“
* Herr Brouillard verſchlingt Alles, was man ihm
herausgeſchöpft hat, ohne ein Wort zu ſprechen; erſt
nachdem ſein Teller abgeleert iſt, entgegnet er:„Sie halten das für eine Hahnen⸗Fricaſſée?“
„Nun, der Tauſend, was ſoll es denn ſein?“
„Das iſt ſo wenig eine Hahnen⸗Fricaſſée, als ich ein Kalb bin. Ach, wenn Sie bei mir auf meinem Landgut in Auteuil ſpeiſen, will ich Ihnen eine wirk⸗ liche Hahnen⸗Fricaſſée vorſetzen... dann werden Sie den Unterſchied finden.“
„Glaubt der Herr vielleicht, ich habe eine Katze fricaſſirt,“ fragt Manon ärgerlich.
„Nein! O, ich leugne nicht, daß ein Huhn in die⸗ ſer Sauce gekocht wurde.. freilich ein etwas mage⸗ res allein ich ſpreche von der Art wie es zube⸗ reitet iſt... Das iſt ein Ragout.. ein Wildpret... eher eine Matelote mit Hahnen als eine Fricaſſée.“ 3„Dieſer Menſch würde noch eine Eſelin aus mir
machen,“ brummte die alte Magd. Roſa⸗Maria trägt ſchnell die Brockelerbſen auf, damit die Fricaſſée ver⸗ geſſen werden ſolle, die übrigens gut war, und Hie⸗ ronymus füllt Brouillards Glas mit den Worten:
„Trinken Sie doch.. das heißt man nicht trinken.“
„Ach, ich fürchte Ihren Krätzer, er könnte mir
Beſchwerden machen.“


