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zeigte und herausrief:„He! die Suppe ſteht auf dem Tiſche!“
„Kommt zum Eſſen,“ ſagt Hieronymus.„Hören Sie, Vetter, gehen Sie mit meiner Tochter voran zu Tiſche; ich komme gleich nach; ich will nur zu unſerem Nachtiſche eine alte Flaſche holen, von de⸗ nen, wo der Staub darauf liegt, wie man ſagt!... Potz Kuckuk! ich erhalte nicht oft Beſuche von meinen Anverwandten, dann iſt es auch natürlich, daß ich ſie auf's Beſte bewirthen will.“
Herr Brouillard nimmt die Hand des jungen Mädchens, welche ihm dieſe anmuthig reicht, und begibt ſich mit ihr in das Speiſezimmer wo der Tiſch gedeckt iſt. Der Vetter betrachtet neugierig die Tel⸗ ler, das Tiſchzeug, die Meſſer und beſonders die Löffel und Gabeln(die er an einander ſchlägt, um ſich zu überzeugen, ob ſie Silber ſeien); dann ſetzt er ſich neben Roſa⸗Maria, welche ihm mit einem Anſtande ſervirt, den ein Anderer mit Wohlgefallen an einem Landmädchen wahrgenommen hätte; aber Herr Brouillard beſchäftigt ſich bloß mit dem Ge⸗ danken:„Wo Teufels hat dieſes Mädchen das ge⸗ ſellſchaftliche Betragen gelernt? ſie muß noch mit an⸗ dern Leuten als ihrem Vater umgehen!“
Hieronymus kommt mit einer dick beſtaubten Flaſche in der Hand zurück; er ſtellt ſie behutſam auf ein Möbel, während ihm Brouillard, liſtig lächend, mit
den Blicken folgt. Der Landmann ſetzt ſich zu Liſche
und beſchäftigt ſich hauptſächlich damit, ſeinem Gaſte aufzuwarten, welcher für vier ißt und trinkt, indeß


