Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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iſt und den Schluß des Geſpräches mit angehört hat, eilt auf ihren Vater zu und ſagt:Aber, gutes Väterchen, warum wollt Ihr Euch einbilden, Eure Brüder lieben Euch nicht mehr? Warum Euch mit einem Gedanken quälen, der Euch Kummer macht? Meine Onkel werden nicht kommen, weil ſie wahr⸗ ſcheinlich keine Zeit haben... Man ſagt, daß man

in Paris nie Zeit habe, ſich um ſeine Verwandten

zu kümmern... Sie werden unſere Briefe nicht be⸗ antwortet haben, weil ſie durch ihre Geſchäfte abge⸗ halten worden ſind; und wer weiß, ob ihnen über⸗ haupt unſere Briefe zugekommen ſind. ob die Adreſſen richtig geſchrieben waren?... es geht in einer ſo großen Stadt ſo viel verloren. O, ich bin ſicher, daß Euch Eure Brüder immer noch lieben,

an Euch denken, ſich ſogar, wenn ſie Perſonen aus dieſer Gegend treffen, nach Euch erkundigen und eines Tages, wenn Ihr am wenigſten daran denket, wie unſer Herr Vetter heute hierherkommen.

Hieronymus küßt ſeine Tochter, Heiterkeit ſtrahlt wieder auf ſeinem Geſichte und er ruft aus:Du haſt Recht, Kleine; ja, es iſt beſſer, wenn man das Gute glaubt, als das Schlimme, wenigſtens macht 1 es Einen glücklicher, und ich will lieber annehme meine Brüder haben mich noch gerne, als ſie gleichgültig und hätten mich vergeſſen.

Herr Brouillard, der ſeinen Mund, waͤhrenß Roſa ſprach, ſpöttiſch verzog, ſchien eben im Begriff irgend etwas Unangenehmes zu antworten, als ſich die alte Manon unter der Thür des Speiſezimmers