Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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wenig gealtert, ſeit ich Sie nicht mehr geſehen habe!“

„Potz Kuckuk! ich will es glauben, wir haben auch Beide etwa fünf Jahre mehr auf dem Rücken.“

„Ja, aber es gibt Leute, bei welchen die Zeit nicht ſo ſichtlich einwirkt..

„Sie haben meine Tochter Roſa geſehen?... Ah! das iſt eine... dieſe werden Sie verändert gefunden haben?“

„Das iſt richtig, denn ſie war als Kind nicht hübſch.

„Nicht hübſch?. Meiner Treu', mir hat ſie im⸗ mer gefallen.“

„Die Augen eines Vaters ſind die blindeſten, mein armer Hieronymus!“

„Sie glauben?... Ich bin übrigens feſt über⸗ zeugt, daß ich mich nicht täuſche, wenn ich ſie jetzt für eine der Schönſten in der Umgegend halte.“

„Jetzt iſt ſie recht hübſch.. Sie ſieht Ihnen übri⸗ gens nicht ähnlich!“

„Sonderbar! es haben mir ſchon viele Lente das Gegentheil geſagt.“

„Aus Artigkeit, um Ihnen ein Vergnügen zu machen; ich bin aber immer aufrichtig. Ich bin der Anſicht, daß man es gegenüber von ſeinen Freunden ſtets ſein muß.“

„Der liebe Vetter Brouillard!.. ich dachte wahr⸗ haftig nach ſo langer Zeit nicht an Ihren Beſuch! A propos! Sie werden mir Nachricht über meine Brüder geben können, denn Sie kommen hoffentlich