Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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„Mamſell, ich habe keine Luſt, dieſem Mann ei⸗ nen Kuchen zu backen!“ ſagt die alte Manon leiſe, „denn der iſt ſo knitz wie ein rother Eſel!...“

„Das iſt gleichgültig, Manon, es iſt ein Ver⸗ wandter, welcher uns beſucht, und wir müſſen ihn im Gegentheil gut aufnehmen... mache einen Ku⸗ chen und gib Dir ſogar recht Mühe, daß er gut wird, um ihm zu beweiſen, daß Du einer Pariſer Köchin Nichts nachgibſt.“

„Ach was, und wenn ich ihn vortrefflich mache, ſo wette ich, hat er doch Etwas daran auszuſetzen!“

Der Garten hinter Hieronymus' Haus mag etwa einen halben Morgen groß ſein. Er iſt voll Bäu⸗ men, Blumen und Gemüſen; nicht ein Zoll breit Landes iſt unbenützt gelaſſen, Alles eingetheilt, und da er ſehr ſorgfältig angepflanzt wird, ſind die Blumen ſchön, das Obſt groß und die Gemüſe gut. Hinter einer Haſelnüß- oder Gaisblatt⸗Laube ſeht ihr ein Bohnen⸗ oder Erbſenländchen, und in der Mitte deſſelben einen ſchönen Kirſchbaum oder einen mit Früchten überladenen alten Zwetſchgenbaum. An den Mauern ziehen ſich ſchöne Pfirſich⸗Spaliere hin, und um dieſe herum und an großen Pfählen hinauf ſchlingen ſich köſtliche Rebſtöcke. Ueberall weidet ſich das Auge an einer kräftigen, üppigen Vegetation und all' den Gaben womit die Erde Biejenigen be⸗ lohnt, welche ſie zu bebauen wiſſen.*

Roſa⸗Maria findet ihren Garten wunderhübſch, denn ſie ſieht Schatten, Blumen und Früchte darin; aber der Vetter Brouillard geht darin auf und ab