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Wenigkeit. ich bitte Sie 1... Was haben ſie zum Mittageſſen?“
„Rindfleiſch und grüne Erbſen,“ verſetzt Manon; „der Herr haben es eben gut getroffen; das Rind⸗ fleiſch iſt ganz friſch! und Ihr ſollt Euch wundern, was Ihr für eine gute Suppe bekommt!“
„Nun das iſt genug!... dreht dazu zwei Hüh⸗ nern den Hals um, holt einige friſch gelegte Eier zum Sieden⸗ macht ein wenig Salat dazu, dann bin ich zufrieden.. Ich verlange nichts Süßes zum Nachtiſch von Euch, weil Ihr es doch wayrſcheinlich nicht machen könnet.“
„Entſchuldigen Sie, Vetter, ich habe bei einer Frau in Fontainebleau Crèmes, Torten und Kuchen machen lernen... und habe es Manon gezeigt, die es jetzt auch recht gut kann.“
„Ah, Sie haben in Fontainebleau das Kochen gelernt? Wollte Sie Ihr Herr Vater zur Köchin er⸗ ziehen?“
Roſa⸗Maria erröthet, aber ſie erwiedert mit der⸗ ſelben Sanftmuth:„Nein, Vetter, aber mein Vater hat mich Etwas lernen laſſen, damit ich Etwas tauge; und wir Bäuerinnen ſind der Anſicht, die Beſorgung der Haushaltung dürfe einem jungen Mädchen nicht fremd ſein, ſondern einen Theil ihrer Erziehung ausmachen, damit ſie, wenn ſie ſich verheirathet,
ihrer Wirthſchaft vorſtehen kann.“
„Wir wollen den Garten betrachten,“ rufi Herr Brouillard aus, indem er eine Glasthüre aufmacht,
die hinten hinaus führt.


