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wiſſet wie ihr euch Unterhaltung verſchaffen ſollet, iſt die Flaſche eine Zerſtreuung.“
Das junge Mädchen läßt ihre Blicke auf dem Vetter Brouillard haften und ſein Fuchsgeſicht wird durch den ſanften Ausdruck derſelben in Verlegenheit gebracht. Dann antwortet ſie ihm mit einer Sicherheit, die er nicht bei der Tochter eines Landmannes ge⸗ ſucht hätte:„Wir leben durchaus nicht ſo roh in die⸗ ſein Dorfe, als Sie zu glauben ſcheinen, Vetter. Was meinen Vater anbetrifft, ſo find Sie vollſtän⸗ dig im Irrthum, wenn Sie meinen, er habe früher gerne getrunken; ich kenne nur gute Eigenſchaften, Tugenden von ihm, und würde Niemand glauben, der mir etwas Anderes ſagte.“
„Es iſt hübſch bei Ihnen, ſchöner als früher!“ ſagt Herr Brouillard, der Luſt zu haben ſcheint, alle Zimmer des Hauſes zu beſichtigen;„Sie haben Man⸗ ches verbeſſern laſſen.. und Ihren Garten muß ich auch ſehen... Haben Sie Obſt?“
„Viel, mein Vetter.“
„Kommen Sie, führen Sie mich ein wenig im Garten herum. A propos! ich eſſe mit euch zu Mittag, falls ihr noch nicht gegeſſen habt, denn ihr Landleute habt andere Gebräuche als wir in der Stadt.“
„Wir haben noch nicht gegeſſen, und mein Vater wird durch die Ehre, die Sie ihm anthun, indem Sie an unſerer beſcheidenen Mahlzeit Theil nehmen, ſehr geſchmeichelt ſein.“
„O, ich bin ganz einfach, ganz anſpruchslos, ma⸗ chen Sie deßhalb auch keine Umſtände wegen meiner


