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meine vor ſünf Jahren ſei keine ſo hübſche Tapete in dieſer Stube geweſen.. auch der Fußboden war nicht ſo hübſch gewichst und gebohnt.“
„Ach, die Mamſell hat Alles ſo herrichten laſſen. Sie hat zu ihrem Vater geſagt, man könne es auf dem Lande ebenſo ſchön machen wie in der Stadt. Anfangs haben wir uns freilich dawider aufgehalten, als ſie ſagte, man müſſe den Boden alle Tage friſch reiben aber ich habe mich daran gewöhnt... und jetzt finde ich, daß die Mamſelle recht hat, denn es iſt ſchöner bei uns als bei all' unſern Nachbarn.“
„Eitelkeit!... und nichts als Eitelkeit! So viel mir ſcheint hält mein Bäschen viel auf Prunk und Glanz und iſt die Herrſchaft hier im Hauſe... Führt ſie ihren Vater an der Naſe herum?
„Wie meinet Ihr das, Herr?“
„Hat das junge Mädchen einen guten Charakter? Aergert ſie Euch alle Tage?... Es muß Euch in Eurem Alter widerwärtig ſein, den Befehlen eines ſiebenzehnjährigen Kindes gehorchen zu müſſen.“
„Und warum ſollte mir es widerwärtig ſein, mein Herr? Müſſen die Dienſtleute nicht überall der Herrſchaft gehorchen? ſind wir auf der verkehrten Welt? Ich will die Mamſell holen.“
„Geht, ſagt ihr: Veiter Brouillard, vormaliger Beamter beim Finanzminiſterium, der frühern Schatz⸗ kammer, jetzt zur Ruhe geſetzt und Rentier in Paris, ſei da und wolle ihr einen Beſuch machen.“
„Ah gut, mein Herr, ich will es ausrichten.“
Und während Herr Brouillard ſich mit der In⸗


