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ihnen nicht zwei Namen zugleich gäbe, damit ſie von einander zu unterſcheiden ſind?“
Der Herr ſcheint betroffen über die Bemerkung der Bäuerin; aber wie alle Leute, die nie zugeſtehen wollen, daß ſie eine Dummheit geſagt haben, gibt er der Alten keine Antwort auf ihre Frage, ſondern fährt fort:„Alſo Roſa⸗Maria iſt hübſch? Hat ſie denn keine Sommerſproſſen mehr? Ich kann mich erinnern, daß ſie in ihrer Kindheit ganz damit über⸗ ſät war!“
„Die vergehen mit den Jahren, mein Herr... es iſt nicht wie mit den Blatternarben.“
„Hm! ſie vergehen nicht immer! Ich kenne Da⸗ men, welche wer weiß wie viel Waſchwaſſer ange⸗
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wendet haben, um dieſe Flecken aus ihrem Geſichte
wegzubringen und denen es doch nicht gelungen iſt. Uebrigens freut es mich, wenn meine Baſe ſo hübſch iſt als Ihr ſagt...“
„Ach, der Herr iſt ein Vetter?“
„Ja, ich bin der Vetter Brouillard, ein Schweſter⸗ ſohn deßhalb heiße ich nicht Gogo. Es gibt Leute genug, welche ſich über den Namen Gogo ärgern!... Ha, hal. o, ich kenne mehr als Einen, der. doch davon iſt jetzt nicht die Rede... Wo iſt mein Bäschen?“
„Oben in ihrem Zimmer. Will der Herr ein⸗ treten, dann hole ich die Mamſell.“
„Ja, verſteht ſich, zeigt mir nur den Weg.. Ihr ſeid die Magd?“
„Ja, mein Herr,“


