Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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alſo ſehr verändert haben, denn als Kind hatte ſie ſo ein verzerrtes Geſichtchen, welches nicht viel Or⸗ dentliches verſprach.“

„Nun, mein Herr, ich kann Euch verſichern, daß unſere Mamſell eines der ſchönſten Mädchen in der Umgegend und ſogar von Fontainebleau iſt.“

„Ei, der Teufel! dann muß ſie ihrem Vater nicht ähnlich ſehen, denn an Hieronymus war nie etwas Schönes..4

„Ich bin der Anſicht, unſer Herr habe auch ein angenehmes Geſicht!“

„Angenehm?. hm!. ja, es iſt möglich!... Und auf dem Lande macht man nicht ſo viel An⸗ ſprüche... Ihr behauptet alſo, Roſa... denn Roſa heißt ſie, glaub ich..

„Roſa⸗Maria, mein Herr.“

„Ja, das iſt auch ſo eine bäueriſche Gewohnheit, die Leute mit zwei Namen hintereinander zu rufen...

va heißt es immer Johann⸗Ludwig! Johann⸗Peter!

Maria⸗Johanna!... wie wenn man an einem Na⸗ men nicht genug hätte..

„Ei, was hat denn der Herr?“ denkt die alte

Manon, den Fremden von der Seite anſchielend: „Er tadelt Alles. findet Alles ſchlecht... Iſt er etwa hergekommen, um uns zu verhöhnen?“ Dann verſetzt die Bäuerin mit lauter Stimme:„Sagt, Herr, wie würdet Ihr es machen, wenn Ihr in ei⸗

nem Dorfe wohntet, wo fünf bis ſechs Peter, ein

Dutzend Johann und eben ſo viele Paul wären,

um zu wiſſen von welchem die Rede iſt, wenn man