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macht auf und ſtarrt mit erſtaunter Miene den Herrn an, welchen ſie noch nie geſehen hat. Der Herr betrachtet ſeinerſeits die Bäuerin und macht eine Bewegung mit den Lippen, welche ausdrückt: dieſe Magd iſt ſehr häßlich.
„Was wünſcht der Herr?“
„Ich bin, glaub' ich, recht. Das iſt Hieronymus Gogo's Haus?“
„Ja, mein Herr, Ihr ſeid recht!“
„Iſt er zu Hauſe?“
„Der Herr iſt auf dem Felde, er wird übri⸗ gens bald zum Mittageſſen heimkommen aber die Mamſell iſt da... Wenn der Herr dem Vater Etwas zu ſagen hat, ſo ſpreche er nur mit der Mamſell.. es iſt daſſelbe,.
„Ach, das Fräulein iſt im Stande, Beſuche zu empfangen? In der That, ſeit ich nicht hier ge⸗ weſen bin, hat ſie wachſen können... Es ſind mehr als fünf Jahre her, beinahe ſechsthalb Jahre... Hieronymus Gogo's Töchterchen war damals elf bis zwölf Jahre alt.“
„Potz tauſend, mein Herr, es wäre ein Un⸗ glück, wenn unſere Mamſell ſeither nicht gewachſen wäre!“
„Ja, ſie muß jetzt ungefähr ſiebenzehn Jahre alt ſein
„Die Mamſell iſt im vorigen Monat ſiebenzehn Jahre alt geweſen und ſie iſt eine ſchöne Jungfer, Ihr dürft mir es glauben!“
„Wirklich iſt ſie hübſch?. Sie muß ſich


