Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Haaren bewachſen, welche in einen Backenbart aus⸗ laufen, der zu beiden Seiten des Mundes einen rechten Winkel bildet. Das Geſicht dieſes Herrn iſt auf den erſten Anblick ziemlich angenehm, denn er. hat beinahe immer ein halbes Lächeln auf den Lippen und ſpricht in ſo freundlichem Tone. Es iſt ein Fuchs, der ſich als Lamm zu geberden ſucht.

Sein Anzug war der eines vermöglichen Städters, der ſich übrigens nicht durch ſeine Toilette auszu⸗ zeichnen ſucht.

„Hier iſt es.. ja, hier muß es ſein,“ ſpricht der Herr ſtillſtehend und Hieronymus' Haus betrachtend. „Es iſt mir übrigens, als ob das Gebäude außer⸗ halb nicht ſo reinlich geweſen wäre... aber ſeit den fünf Jahren, die ich nicht da geweſen bin, wird man es geputzt haben.. es iſt möglich, daß es inner⸗ halb um ſo ſchmutziger iſt. Aber früher waren am erſten Stock keine Läden, das erinnere ich mich genau. Grün angeſtrichene Läden an einem Bauern⸗ hauſe!... Welcher Luxus!... Iſt Hieronymus viel⸗ leicht auch reich geworden? Hm! das bezweifle ich! Denn wäre er reich geworden, ſo würden ſich ſeine Brüder mehr um ihn bekümmern... ihn zu ſich laden und wieder beſuchen.. Ich will einmal ſehen, ob eine Klingel an der Thüre iſt... Nein, ein Hammer!... der paßt nicht zu den grünen Lä⸗ den.. Ich will anklopfen, denn ich hoffe, daß Jemand zu Hauſe iſt und ich nicht umſonſt hierher⸗ gekommen bin.“

Der Herr hat geklopft. Manon, die alte Magd,