Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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um Stickereien hinzutragen und andere Arbeit zu holen, aber ſie gönnte ſich kaum Zeit, ein wenig in der Stadt auszuruhen; ſie kehrte ſchnell wieder in ihr kleines Zimmerchen zurück, deſſen Fenſter nach der Chauſſée hinausſieht, und ihr Vater war erſtaunt über ihre Pünktlichkeit.

Indeſſen glaubt Hieronymus Gogo zu bemerken, daß ſeine Tochter nicht mehr ſo viel ſingt wie früher, daß ſie ohne gerade traurig zu ſein oft nachdenklich und träumeriſch ſcheint und ihn häufig nicht hört, wenn er mit ihr ſpricht, oder ihm verkehrte Antwort ten gibt. Den armen Landmann beunruhigt dieſe Wahrnehmung, und nachdem er eines Morgens mehrmals um ſeine Tochter herumgelaufen iſt, ohne daß dieſe das Hin⸗ und Hergehen ihres Vaters be⸗ achtet hat, ſagt Hieronymus zu ſeinem Kind:„Ei, höre, meine Tochter, ich habe zwar zu Dir geſagt, es freue mich ſehr, wenn Du bei mir ſeieſt. enn es iſt wahr, ich habe Dich gerne um mich und ſehe es mit Vergnügen, wenn ich Dich bei meiner Heim⸗ kehr zu Hauſe antreffe, damit ich Dir gleich einen Kuß geben kann aber Das alles iſt kein Grund, daß Du an Einem fort daheim bleibſt, Deine Freun⸗ dinnen und Bekannten in der Stadt nicht mehr be⸗ ſuchſt oder, wenn Du nach Fontainebleau gehſt, ſo mit der Rückkehr eilſt wie das Poſtwägelchen und zwar auf die Gefahr hin, Dir eine Bruſt⸗ oder Lungenentzündung zuzuziehen ſo habe ich es auch nicht gemeint!“

Roſa⸗Maria blickt ihren Vater mit erſtaunter