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und ruft aus:„Ach, nicht wahr⸗ Ihr waret in Sor⸗ gen um mich?“
„Ja, ja, mein Kind... Du böſes Mädchen, ſo ſpät heim zu kommen! Doch jetzt biſt Du da, ich will Dich nicht lange zanken.“
„Mein guter Vater!“
„Aber, ſag', Du biſt ganz blaß, Deine Züge ſehen angegriffen aus es iſt Dir alſo Etwas begegnet? Ich war nicht mit Unrecht in Sor⸗ gen?“
„Ja, mein Vater, ja. O, ich habe eine große Jurcht ausgeſtanden!“
„Furcht?.. Armes Kind komm, komm, ruhe aus und erzähle mir Alles.“
Hieronymus kehrt mit ſeiner Tochter in's Haus zurück. Dort heißt er ſie niederſitzen, nöthigt ſie, ein wenig Wein zu trinken, ſtellt ſich dann vor ſie hin, ergreift ihre beiden Hände und wartet bangen Her⸗ zens bis ſie ihm mittheile, was ihr begegnet iſt. Dann erzählt Roſa⸗Maria ihrem Vater den frevel⸗ haften Angriff, den ſie mit angeſehen und theilt ihm genau das Geſpräch der beiden Männer mit, welche den Reiſenden beſtoh len haben.
Hieronymus athmete kaum, ſo lange ſeine Toch⸗ ter ſprach; ſobald aber Roſa⸗Maria ihre Erzählung beendigt hat, nimmt er ſie beim Kopfe, küßt ſie mehr⸗ mals auf die Stirne und ruft aus:„Arme Kleine! wenn Dich aber dieſe beiden Elenden geſehen hätten?„ O, mein Gott! ich danke Dir, daß Du meine ochter überwacht haſt!„ Jetzt ſiehſt


