Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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macht auf und der Portier fagt zu ihm:„Es iſt Je⸗ mand da von St. Mandé, der Sie holen will... ein Nachbar.. Soviel es ſcheint, muß Ihre Frau Ge⸗ mahlin krank ſein.“

„Mein Vater geht kaum bedeckt hinunter, ſieht einen Nachbar aus dem Dorfe, einen braven Land⸗ mann, deſſen Haus an das unſrige ſtößt, und Dieſer ſagt zu ihm:„Ihre Jungfer Tochter hat an meine Thüre geklopft, mir geſagt: ihre Mutter ſei ſehr krank und mich gebeten, Sie unverzüglich zu holen. Dann habe ich mich ſchnell angezogen und bin ſo geſchwind ich konnte von St. Mandé hierher gerannt.“

„Mein Vater nimmt ſich nicht die Zeit, dem Nach⸗ bar zu danken; in wenigen Minuten hat er ſich an⸗ gekleidet und geht mit ihm fort. Vor dem Hauſe fällt ihm ein, daß ſein Arzt nur ein paar Schritte davon weg wohne und er hält es für gerathen, ihn auf der Stelle mitzunehmen. Er läuft zu dem Dok⸗

tor, weckt ihn auf und ſagt ihm, daß er mitgehen müſſe. Dieſer ſteht ſogleich auf, iſt in wenigen Augen⸗ blicken fertig, kommt zu meinem Vater herunter und alle Drei machen ſich auf den Weg. Durch Zufall ſtoßen ſie auf ein leeres Cabriolet, ſteigen ein, der Kutſcher ſetzt ſich auf das Spritzleder und ſo fährt man fort.

„„Dem Himmel ſei Dank! wir werden bald an⸗ kommen!“ rief mein Vater aus, und der Doktor, wel⸗ cher ſeine Befürchtungen nicht theilte, antwortete:

„Es iſt ohne Zweifel irgend ein nervöſes Uebelbefin⸗ den, wie es Ihre Frau Gemahlin öfters anwandelt,