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Betrachtungen über Etwas anſtellten. Und während zwanzig Jahren hatten ſie ſich nie getrennt, war kein ganzer Tag vergangen, ohne daß ſie beiſammenwaren. Ach, Fräulein, es iſt eine ſchöne Sache um einen glücklichen Eheſtand! Es iſt das wahrhaftigſte Glück, welches den Menſchen hienieden gewährt iſt, und daß es ſo viele Leute gibt, welche dieſes Verhältniß in's Lächerliche ziehen oder ſich ſtellen, wie wenn ſie glaubten, es bringe nur Langweile und Verdrießlich⸗ keiten mit ſich, kommt nur daher, weil ſie, gleich dem Fuchſe in der Fabel, nie dazu gelangten, dieſe Glückſeligkeit kennen zu lernen oder ſie zu verdienen, ſonſt würden ſie ſich nicht ſo leicht erlauben, ſie zu verkleinern und herabzuſchätzen.“
Roſa⸗Maria, welche ſich auf den Raſen nieder⸗ gelaſſen hatte, um dem jungen Künſtler zuzuhören, rückte näher zu ihm und rief aus:„Sie ſprechen wie mein Vater, auch er war glücklich in ſeinem Ehe⸗ ſtand; nur war er es nicht lange!.. Fahren Sie fort, Herr Leopold!“
„Ein Sohn und eine Tochter erhöhten das Glück meiner Eltern noch, denn ſie liebten ſich Beide zu ſehr, um nicht auch ein Pfand ihrer Zärtlichkeit zu wünſchen. Wer hat überhaupt keine Freude an Kin⸗ dern? Koketten und Egoiſten. Meine Eltern waren weder das Eine noch das Andere. Ich wurde acht Jahre vor meiner Schweſter geboren; es ſind nun zwei Jahre her, zählte ich einundzwanzig und meine Schweſter dreizehn Jahre und wir waren damals vollkommen glücklich. Meine Mutter ſchien mit ihrer
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